Analsex ohne Schmerzen: Oh ja! Wir haben 5 Tipps

analsex ohne schmerzen

Analsex kann wunderbar sein. Oder beängstigend. Denn all jene, die in Sachen analer Stimulation noch ein unbeschriebenes Blatt sind, haben oftmals Sorge davor, dass ihnen das erste Mal anal Schmerzen bereitet. Das lässt sich aber vermeiden…mit unseren fünf Tipps.

Analsex ist ein Tabuthema? Vielleicht. Dennoch zeigen aktuelle Studien, dass zumindest in den USA bereits jede dritte Frau anal durch einen Penis oder einen Dildo stimuliert wurde. Andere Untersuchungen zeigen wiederum, dass immer mehr Männer – unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung – Analsex genießen. Das Problem: Viele Menschen haben Analsex ohne Vorbereitung, weswegen man nicht selten zu Ohren bekommt, dass die anale Penetration einem Schmerzen bereitet. Das muss aber nicht sein. Denn wer sich mit unseren fünf Tipps richtig vorbereitet, wird Analsex ohne Schmerzen haben – und dafür jede Menge Spaß und vielleicht sogar gigantische Anal-Orgasmen.

#1: Baut Vertrauen zueinander auf

Man mag vielleicht von Freunden und Freundinnen den Stories lauschen, während eines One-Night-Stands Analsex gehabt zu haben. Und dann soll es auch noch wunderbar gewesen sein. Lass Dich davon aber nicht irritieren! Die meisten Menschen haben Analsex mit ihrem Partner oder ihrer Partnerin. Oder einer Person, der sie vertrauen. Denn das ist eine Voraussetzung für genussvollen Analsex ohne Schmerzen.

Am besten, ihr redet vorher miteinander – beispielsweise wenn ihr kuschelnd im Bett liegt. Erzählt Euch gegenseitig von Euren Wünschen, Bedürfnissen und Ängsten – und macht Euch einen gemeinsamen Plan, wie der Analsex ablaufen soll. Vor der analen Spielfreude solltet ihr vielleicht auch noch einmal gemeinsam unter die Dusche springen. So könnt ihr sicher sein, dass ihr beide frisch und reinlich seid. Was oftmals noch einmal zu einem besseren Gefühl beträgt. Und: Unter der Dusche oder in der Badewanne könnt ihr Euch ja schon einmal gegenseitig in Fahrt bringen.

>> Wenn Du nicht weißt, wie Du es Deinem Partner oder Deiner Partnerin sagen sollst, haben wir Dir hier einen kleinen Ratgeber geschrieben.

#2: Hab das Equipment griffbereit

Du musst wissen: Der Anus ist zwar extrem dehnbar (weswegen Du Dir auch keine Sorgen machen musst, dass er nach dem Analsex ausleiert). Anders aber, als die Vagina, die naturgemäß bei Erregung feucht wird, produziert er keine körpereigene Flüssigkeit. Das heißt: Ihr müsst nachhelfen. Das Mittel der Wahl ist da wasserbasiertes Gleitgel. Und zwar reichlich. Das ist die Grundlage, für schönen Analsex ohne Schmerzen. Habt es also besser griffbereit. Gleiches gilt auch für Kondome. Insbesondere, wenn ihr vielleicht noch nicht über viele Jahre lang zusammen seid, ist das ratsam. Kondome schützen Euch nämlich vor sexuell übertragbaren Krankheiten, die auch während des Analverkehrs übertragen werden können. Gleichzeitig ist es hygienischer. Wichtig: Solltet ihr Analsex haben und im Anschluss weiter mit der vaginalen Penetration machen, wechselt lieber das Kondom. Darmbakterien gelangen ansonsten in die Vagina und können das empfindliche Ökosystem stören.

#3: Entspannen

Steigt nicht direkt voll ein. Lasst Euch Zeit. Insbesondere, wenn ihr das erste Mal miteinander Analsex praktiziert. Liebkost und streichelt den anderen und sorgt dafür, dass sich Euer Gegenüber absolut wohl fühlt. Auch ein paar Kerzen oder eine kleine Massage helfen. Vielleicht sogar eine Tantra-Massage? Wer mag, trinkt vorab ein Glas Wein – da Alkohol vor dem Analsex zu mehr Entspannung beiträgt. Doch Obacht: Ihr solltet es mit dem Alkohol in keinem Fall übertreiben. Denn dadurch wird die Schmerzempfindlichkeit herabgesetzt. Das wiederum ist irreführend, denn Schmerz ist eigentlich ein deutliches Signal dafür, dass etwas nicht stimmt! Das heißt, ihr solltet Euch in keinem Fall betäuben.

#4: Vordehnen

Wie bereits erwähnt, ist der Schließmuskel ein besonders starker Muskel. Er braucht etwas Zeit, um sich zu entspannen. Um Analsex ohne Schmerzen so richtig genießen zu können, hilft es, den Anus mit der Zunge zu liebkosen oder mit dem Finger etwas zu dehnen und zu massieren.

Auch Sexspielzeug kann hier eingesetzt werden. Beispielsweise den We-Vibe Ditto, ein kleiner, flexibler Analplug, der sich perfekt den individuellen Körperformen anpasst. Wenn ihr Euch schon sicherer fühlt, könnt ihr die zusätzlichen Vibrationsmodi vom Ditto genießen. Davon gibt es nämlich 10, die immer wieder aufs Neue verführen. Schaut einfach, was gefällt.

We-Vibe Ditto

#5: Atmen

Ja! Ihr habt richtig gehört. Wer beim Sex zumindest eine Zeit lang den Atem anhält, verkrampft – und zwar am gesamten Körper. Also auch der Region rund um den Anus. Diese körperliche Anspannung ist direkt mit Stress verbunden. Dann wiederum blockiert Dein Geist. Und im schlechtesten Fall geht dann gar nichts mehr. Es hilft ungemein, bewusst zu atmen. Das beruhigt Dich psychisch und physisch. Dadurch lässt sich das Sextoy oder der Penis leichter einführen.

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