Diese Modemarken zelebrieren Body Positivity

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Glatte Haut, schöne Zähne, Konfektionsgröße 36: Das ist noch immer Standard in der Modewelt. Immer mehr Brands legen Wert auf Diversität der Models und auch Bilder werden oft nicht mehr retuschiert. Wir stellen ein paar Modemarken vor, die Body Positivity feiern.

Selbstliebe und Body Positivity sind nun seit einiger Zeit in aller Munde. Wir dürfen uns selbst so schön finden, wie wir sind. Der Trend geht klar in Richtung Vielfalt. Alle Körper sind gute Körper und kein Mensch sollte für das eigene Aussehen benachteiligt oder beleidigt werden oder sich gar schlecht fühlen. Diese Gedanken sind wunderbar und unfassbar wichtig. Nur leider zeigen uns die Medien und vor allem die meisten der großen und kleinen Modemarken, dass Vielfalt eben doch nicht okay ist. Ganz anders, diese fünf Fashion Labels.

#1 Dear Kate

Das New Yorker Label Dear Kate hat sich auf komfortable Unterwäsche und Sportbekleidung spezialisiert, die durch eine spezielle Technologie vor allem bei der Periode ein sicheres Gefühl geben soll. Die Teile sind zwar sehr schlicht, dafür aber funktional. Mit dem Werbeslogan „We bleed. We sweat. And we don’t let anything hold us back.“ beschreibt Dear Kate ziemlich genau, worum es geht: sicher und komfortabel durch jede Lebenslage. Werben tut die Marke ausschließlich mit Diversität und ohne Bildretusche. Yeah!

#2 Aerie

Die Unterwäsche Marke Aerie ist Teil von American Eagle Outfitters und schon länger bekannt dafür, Body Positivity zu zelebrieren. 2014 startete die Kampagne „Aerie Real“, die Models aller Größen, mit allen Körperformen, Hautfarben und Individualitäten wie Tattoos, Narben oder Pigmentflecken zeigte. Seitdem ist der Wäsche-Hersteller bekannt dafür, Bilder nicht zu bearbeiten oder sogenannte Makel zu kaschieren. Sehr sympathisch fand ich ein Bild von einem Model auf der Startseite mit großen blauem Fleck am Bein. Denn diese gehören bei mir schon zum Hautbild dazu.

#3 GRRRL

GRRRL ist die einzige mir bekannte Modemarke, die keine regulären Größen anbietet. Das amerikanische Sport-Label hat es sich zur Aufgabe gemacht, allen Frauen ein gutes Gefühl zu geben und das fängt manchmal eben beim Stigma einer Größe an. Eine genaue Auflistung der Maße hilft beim Kauf des richtigen Teils, und damit das nicht zu verwirrend ist, tragen diese „Größen“ Namen bekannter Athletinnen. Angeboten werden vor allem Sport-BHs und Leggings, aber auch Printshirts mit Aussagen wie „Lift like a Grrrls“.

#4 Rebdolls

Rebdolls sorgte im Jahr 2015 für Aufmerksamkeit mit der #sexyforall Kampagne, die zum Ziel hatte, Sexyness nicht auf bestimmte Kleidergrößen zu limitieren. Jede*r kann und darf sich sexy kleiden, da sollte lediglich der persönliche Geschmack entscheiden und nicht die Zahl auf einem Etikett. Diesem Motto sind Rebdolls gefolgt und bieten moderne Mode im Größenspektrum von Small – 5X an.

#5 ASOS

2017 kündige ASOS an, die Bilder der Models künftig nicht mehr zu bearbeiten. Dehnungsstreifen, Dellen und Narben bleiben nun sichtbar. ASOS kann dabei als Vorbild für andere große Textilhändler fungieren, denn die nachträgliche Fotoretusche ist immer noch Usus. Aber damit nicht genug: Der britische Online-Versandhändler bietet auch eine große Größenvielfalt und Kleidung für bestimmte Körpertypen an. So finden Menschen mit kurzen Beinen hier auch endlich die passende Hose. Die „Kurzbeinigen“ unter euch wissen wovon ich spreche.

Und zum Schluss noch ein Tipp von mir: Viele kleinere Brands geben sich sehr viel Mühe mit ihrem Angebot und versuchen, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen. Unterstützt doch auch die kleinen Marken und lasst Euch vielleicht mal ein Teil nur für Euch anfertigen. Lohnt sich doppelt.

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