Bringe mehr Lust in Dein Leben!

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Während ich hier so sitze und das schreibe, denke ich über meine eigene Reise zu mehr Selbstliebe, Lust und sexueller Identität nach. Über die letzten Jahre, die auch Befreiung mit sich brachten. Die Kathleen von vor zwei Jahren wäre noch nicht mal in die Nähe eines Vibrators gekommen. Jetzt sitze ich hier und schreibe voller Begeisterung über Masturbation.

 

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Ich möchte Euch heute ein bisschen von meiner eigenen Selbstliebe-Reise erzählen. Wie ich die Magie meines Körpers kennengelernt habe – und das war etwas, das ich vor drei Jahren (heute bin ich 23) aktiv in Angriff genommen habe. Irgendwie habe ich ganz tief in mir geglaubt, dass nur Männer ihre eigene Lust erforschen, Frauen aber nicht (zumindest die meisten).

Oh man, ich lag so falsch!

Im Bruchteil einer Sekunde geriet meine Welt, die komplett auf dem männlichen Blickwinkel aufgebaut war, aus den Fugen, als meine beste Freundin ihren Vibrator ganz beiläufig neben ihrem Nachttisch liegen ließ.

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Diese Special Edition von LIBERTY, die von der Sängerin Lily Allen mitgestaltet wurde, ist die strahlendste und mutigste Art, Selbstliebe zu feiern.

Als ich sie danach fragte, wich sie nicht zurück  und war auch keineswegs verlegen. Ich war baff. Als sie nachhakte, erzählte ich ihr von meinen eigenen Gedanken über nicht-männliche Selbstbefriedigung. Sie sah mich verwirrt an und meinte: „Gut, steig ins Auto, wir fahren jetzt zum Sexshop.“ Meine Nerven und ich fuhren mit ihr an meiner Seite zur Oxford Street in Sydney, und wir gingen in meinen allerersten Sexshop. An diesem Tag kaufte ich mein erstes eigenes Toy – und der Rest war Geschichte… Na ja, nicht ganz.

Die Power, die ich empfand, als ich in der Lage war, mit mir selbst Liebe zu machen, ohne dass jemand dabei war, war unglaublich. Aber es brachte zunächt auch eine Menge Schamgefühle mit sich, an denen ich immer noch arbeite. Ich hatte mich schon immer unwohl gefühlt, was meinen Körper, Sex im Allgemeinen und meine Anziehung zu Frauen/Genderqueers angeht. Vielleicht ist es ein Zufall (ich glaube nicht), aber als ich anfing, mich selbst zum Orgasmus zu bringen, begann ich, mich dieser Scham zu stellen. Es scheint, als hätte die sexuelle Befreiung einen Effekt  auf mein ganzes Leben gehabt.

Lange Rede, kurzer Sinn: Zwei Jahre später habe ich meinem frauenfeindlichen Freund den Laufpass gegeben, bin offen queer, spreche offen und selbstverständlich über Sex, bin nicht länger ein passiver Teilnehmer in meinem Leben, verfolge aktiv und unumwunden die Dinge, an die ich glaube, besitze verdammt viele Womanizer und verschenke sie an jeden, der auch seinen eigenen Körper erforschen möchte.

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Das alles bringt mich zu einer Frage: Wieso leben wir in einer Gesellschaft, die die Lust und das Vergnügen von Frauen und queeren Menschen nicht ernst nimmt?

Ich könnte Euch an dieser Stelle eine lange Antwort geben, aber dann sitzen wir in ein paar Tagen noch hier. Es würde eine wahre Geschichtsstunde werden. Für weitere Infos darüber, warum das Patriachat immer noch existierst, gehe auf Google.de

Aus diesem Grund können wir unsere Wünsche und unsere eigene sexuelle Kontrolle, die direkt vor uns liegt, nicht nutzen. Stattdessen werden wir darauf konditioniert zu glauben, dass „Mädchen einfach keinen Sex mögen“ und dass sie sich schämen sollten, wenn sie es nur für sich alleine tun! Die Gesellschaft benutzt Ausdrücke wie „Schlampe“ oder „frigide“, damit wir uns schämen, wenn wir über unseren eigenen Körper selbst bestimmen wollen (dies gilt auch für queere Menschen).

In einer Gesellschaft, die den männlichen Blick aufrechterhält, ist es schwer, sich selbst als etwas anderes als einen gleichgeschlechtlichen Mann zu betrachten und Freude zu empfinden. Frauen werden als Sexobjekte für das Vergnügen des heterosexuellen männlichen Betrachters gesehen. Wir sehen das beispielsweise an der Zensur von Brustwarzen. Beide sind dasselbe Körperteil, aber der eine ist sexuell und der andere nicht. Das muss man sich mal vorstellen!

Okay Kath, ich habe es verstanden, aber wollten wir nicht über unsere Lust und Selbstliebe reden?

Sind wir! Aber ich glaube, dass es keinen Zugang dazu gibt, solange wir nicht die sozialen Konstruktionen, in denen wir leben, auflösen. Wir müssen sie verstehen, bevor wir sie endlich verlernen können. Ich könnte den ganzen Tag über Selbstliebe sprechen, aber solange wir nicht die Gründe verstehen, warum wir darauf konditioniert wurden, uns selbst nicht zu lieben, können wir nicht anfangen, von einem echten Standpunkt aus zu lieben.

Ein paar Beispiele:

  • Ich war unfähig, mein Queersein zu akzeptieren, bis ich meine verinnerlichte Homophobie und die Gründe dafür verstanden hatte.
  • Ich konnte Selbstbefriedigung nicht genießen, bis ich herausfand, warum ich mich beim Sex so sehr schämte.
  • Erst als ich den männlichen Blick kennenlernte, konnte ich aufhören, Diäten zu machen und daran arbeiten, meinen Körper in jeder Phase zu lieben.

Jetzt fragst Du dich wahrscheinlich: „Wie kann ich das auch tun? Welche Schritte kann ich heute unternehmen, um mein eigene eigene Lust und meine Freude in den Vordergrund zu stellen?“ Ich bin so froh, dass Du fragst! Es gibt nämlich so viele Möglichkeiten, wie wir anfangen können, uns selbst an die erste Stelle zu setzen. Ein Konzept, das, wie bereits erwähnt, auch Frauen, Gender Queer und Trans-Menschen fremd ist.

Damit wir alle unsere Reise der Freude und der Lust beginnen können, habe ich eine Liste zusammengestellt (wir LIEBEN Listen!).

Lies feministische Bücher.

Hier ein paar meiner Favoriten:

  • Hood Feminism von Mikki Kendall
  • Women don’t owe you pretty von Florence given
  • Bad Feminist von Roxane Gay
  • Fight like a girl von Clementine Ford
  • She wants it von Joey Soloway

Besorg Dir einen Womanizer und starte Deine eigene erotische Reise.

Mein Lieblingstoy ist Womanizer PREMIUM 2. Er hat mein Leben verändert.

Misste Dein Social Media Feed aus.

Das war BAHNBRECHEND für mich. Jedem, der Dir ein schlechtes Gewissen macht oder dem Du aus den falschen Gründen folgst: entfolge!

Ein paar inspirierende Personen, den Du folgen solltest:

  • Alexandra Billings
  • Florence Given
  • Indya Moore
  • Abbie Chatfield
  • Theo Germaine
  • Chantelle_Otten_Sexologist

Achte auf den Content, den Du konsumierst.

Schau nur Fernsehsendungen und Filme an, die Dir das Gefühl geben, gut und mutig zu sein, gesehen zu werden und wichtig zu sein.

Ein paar Empfehlungen:

  • Portrait of a Lady on Fire
  • Duck Butter
  • Feel Good
  • Pose
  • The Pleasure Is Ours – Goop
  • Disclosure
  • Mrs. Fletcher

 

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Sage öfter mal ’nein‘!

Setze Grenzen. Kein verdammtes Ja?! Es ist ein Nein!

Tanze.

Das ist nur ein persönlicher Favorit, aber ganz ehrlich, immer wenn ich mich unwohl in meinem Körper fühle, lege ich meine Lieblingsplaylist auf (meine besteht aus 80er-Jahre-Mucke) und tanze herum, als würde niemand zuschauen – und so ist es ja auch. Das hilft mir, in meinen Körper zu kommen.

Lerne Deinen Körper kennen.

Berühre dich selbst. Laufe nackt herum (so unangenehm das für viele von uns auch sein mag). Sei oben ohne, wenn möglich. Mache ein sexy Foto von Dir für dich. Gewöhne dich daran, dich zu verabreden und dich selbst zu lieben.

Umgib dich  mit Gleichgesinnten, bei denen Du dich  aufrichtig wohl fühlst

Denke immer daran: Keine Reise gleicht der anderen. Wir sind alle auf unseren eigenen Wegen unterwegs. Wir werden alle zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, weil niemand die gleichen Bedürfnisse hat.

Ich werde hier Schluss machen , aber ich hoffe, dass ich einen Samen der Freude und Entdeckung für Dich gepflanzt habe. Wenn Du etwas aus diesem Artikel mitnimmst, dann hoffentlich den Wunsch, Deinen eigenen Körper kennen zu lernen. Von Kopf bis Fuß. Bilde Dich weiter und habe keine Angst, dich vom Status quo zu entfernen. Er wurde geschaffen, um die Mehrheit der Gesellschaft zu kontrollieren; deshalb ist es nicht nur in Ordnung, sondern wichtig, ihn in Frage zu stellen, um sich davon zu befreien. Es ist an der Zeit, Dein Vergnügen und Deine Lust an die erste Stelle zu setzen! Und das Wichtigste: Masturbiere so viel, wie Dein Herz begehrt!

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