Nuru-Massage: Was ist das und wie geht das?

nuru massage

Schon einmal was von der Nuru-Massage gehört? Nun. Dahinter verbirgt sich “body-on-body”-Massagetechnik aus Japan. Warum es sich durchaus lohnt, in einer Partnerschaft die Nuru-Massage auszurpobieren und was sie so besonders macht, das verraten wir.

Ganz egal, ob Tantra oder Lingam: Erotische Massagen sind heiße Add-Ons für das Vorspiel. So auch die Nuru-Massage, die ihren Ursprung in Japan hat. Widmen wir uns erst einmal der Theorie. Bei der besonderen Massagepraktik wird der gesamte Körper mit einbezogen. Einst wurde die Technik ausschließlich von geschulten Geishas vollführt, die damit wohlhabenden Japanern nach einem langen Arbeitstag Entspannung verschafften.

Der Begriff “Nuru” heißt dabei übersetzt so viel wie “besonders glatt” oder “glitschig”.

Und das aus gutem Grund: Denn bei dieser erotischen Ganzkörpermassage wird jede Menge japanisches Algengel (oder auch Nuru-Gel) eingesetzt. So können Du und Dein Partner oder Deine Partnerin mit dem gesamten Körper über den anderen gleiten.

Nuru-Massage: Die Vorbereitung

Und wie genau funktioniert das wiederum in der Praxis? Wichtig ist vor allem, dass ihr Euch erst einmal Online das Nuru-Gel besorgt. Denn: Herkömmliches Gleitgel klebt nach einer gewissen Zeit. Das Nuru-Gel aus Meeresalgen hingegen nicht. Zudem lässt es sich problemlos abwaschen und ist farb-, geruchs- und geschmacklos. Anders gesagt: Unbedenklich und gut verträglich.

Allerdings: Das Gel macht die Laken feucht. Deswegen ist die Vorbereitung für eine Nuru-Massage unerlässlich. Damit ihr keine Gedanken an Eure teure Bettwäsche verschwenden müsst, bezieht das Bett vorab mit alten Laken. Ebenfalls möglich: Ein gummierter Matratzenschutz. Oder Ihr geht noch einen Schritt weiter und holt Euch einen Gummiüberzug. Zugegeben: Das quietscht möglicherweise, was irritierend sein kann. Aber auf dem Material könnt Ihr richtig schön herumgleiten. Spaß ist vorprogrammiert.

Macht es Euch zudem kuschelig warm in dem jeweiligen Raum. Denn das Gel kühlt auf Eurer Haut ab. Und nichts killt die Stimmung sosehr, wie Frieren. Auch könnt ihr das Nuru-Gel vorab im Wasserbad auf Körpertemperatur erwärmen. Das ist unbedenklich und wahnsinnig angenehm!

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Die Handgriffe

In erster Linie geht es bei der Nuru-Massage darum, den Körper des oder der anderen besonders intensiv zu spüren. Insofern gilt: Erlaubt ist, was gefällt. Verteilt als erstes das Gel auf Eurer nackten Haut. Allein das bringt die meisten in Wallungen. Nun liegt einer von Euch beiden auf dem Rücken, die andere Person gleitet nun langsam von unten nach oben über den gesamten Körper. Diese Technik nennt sich “Body-Slide”. Vor allem erogene Zonen wie Brüste oder Hintern eignen sich besonders gut zum Massieren.

Tipp: Gut ist es, wenn sich einer von Euch beiden an einem Bettposten oder einer Lehne festhalten kann. Und für alle, die erstmals eine Nuru-Massage gemeinsam erleben: Bringt etwas Humor in die ganze Sache. Es kann durchaus sein, dass Ihr Euch zwischenzeitlich wie Ölsardinen vorkommt. Aber der Spaß und die prickelnde Stimmung sind bei der Nuru-Massage vorprogrammiert!

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Autor

Frieda arbeitete für mehr als 10 Jahre als Journalistin. Sie schrieb über Osterrezepte und Stilikonen, über den menschlichen Stoffwechsel und Michelin-besternte Restaurants. Kurzum: Sie schrieb über alles. Bis auf Sex. Und das aus gutem Grund. Lange hielt Frieda sich für durchschnittlich sexuell und überließ das Expert*innenwissen lieber anderen. Bis eine Trennung sie bewog, die Pille nach 14 Jahren abzusetzen. Da war Frieda 28. Und erst zu diesem Zeitpunkt entdeckte sie ihre wunderbare Sexualität neu. Und ihre wahre, echte, hungrige, einzigartige Libido. Seitdem praktiziert sie Sex nicht nur auf eine ganz neue Art und Weise. Sie schreibt und spricht auch darüber. Und war noch nie so erfüllt wie heute!