‚Pleasure Fund‘: Womanizer investiert 250 000 € in das sexuelle Wohlbefinden

Womanizer Pleasure Fund

Schluss mit der ‚Gender Health Gap‘! Nach wie vor gelten in der Medizin männliche Personen als Richtwerte, während Symptome der Frauen weitgehend unbeachtet bleiben. Womanizer möchte das ändern und in die Forschung der weiblichen Sexualität investieren. Wie? Durch den ‚Pleasure Fund‘, der das sexuelle Wohlbefinden von Frauen deutlich steigern soll!

250 000 Euro für die weibliche Lust

Womanizer verpflichtet sich, in den nächsten fünf Jahren 250 000 Euro in die Forschung auf dem Gebiet der weiblichen Sexualität, Lust und Gesundheit zu investieren. Der Grund: Bislang werden neue Arzneimittel vorrangig an männlichen Versuchsgruppen getestet, dasselbe gilt für Erkrankungen und Studien – selbst solche, die hauptsächlich weibliche Personen betreffen. Was bleibt sind Fehldiagnosen, falsche Medikationen und unerforschte Behandlungsansätze. Der ‚Pleasure Fund‘ von Womanizer soll das nun ändern. 

Erste Studie: Sexuelle Funktionsstörungen bei einer Brustkrebserkrankung

 Die erste Studie setzt Womanizer in Zusammenarbeit mit dem Berliner Universitätsklinikum und Forschungsinstitut Charité um. Dabei geht es um die Erforschung der Auswirkungen sexueller Funktionsstörungen im Rahmen einer Brustkrebserkrankung. Brustkrebs ist die häufigste Krebsart bei Frauen. Jährlich erkranken etwa 70 000 Menschen in Deutschland daran. 

Eine aktuelle Studie der Charité soll  untersuchen, ob und inwiefern Masturbation dabei helfen kann, sexuelle Erregbarkeit wiederzuerlernen, die Durchblutung zu verbessern und ein positives Körperbild zu erlangen.

Die Menstrubation Studie: Der Grundstein des ‚Pleasure Fund‘

Bereits Anfang des Jahres hat Womanizer die Menstrubation Initiative ins Leben gerufen. Dabei wurde untersucht, inwieweit Solo Sex gegen Menstruationsbeschwerden helfen kann. Die Resonanz war riesig und hat Womanizer ermutigt, weitere frauenfokussierte Studien zu unterstützen. Und das ist dringend nötig, denn lange Zeit wurden klinische Studien ausschließlich an männlichen Körpern durchgeführt, da der weibliche Körper wegen seiner erhöhten Hormonproduktion als zu komplex für die klinische Forschung galt.

Beispiel gefällig? Die erektile Dysfunktion, von der 19 Prozent aller Männer betroffen sind, wurde beispielsweise fünfmal mehr erforscht als das Prämenstruelle Syndrom (PMS), welches 90 Prozent aller Frauen betrifft. Die Lösung: Der Pleasure Fund.

Pleasure Fund: Womanizer als Vorreiter in der Sexual Wellness Industrie

2014 revolutionierte Womanizer mit Erfindung der Pleasure Air Technology eine ganze Branche. Seitdem setzt sich die Marke unermüdlich für die Enttabuisierung weiblicher Sexualität und Masturbation ein. Mit Hilfe des Pleasure Funds wird Womanizer innerhalb der nächsten fünf Jahre insgesamt 250.000 Euro in die Erforschung weiblicher Gesundheit und Sexualität investieren. Dieses Geld wird an Forscher*innen und Ärzt*innen auf der ganzen Welt vergeben, die Studien in diesen Bereichen durchführen.

Führende Branchenexpert*innen im internationalen Beirat

Dr. med. Jessica Shepard (USA)

Jessica A. Shepherd ist Gynäkologin und Expertin für Frauengesundheit sowie Gründerin von „Her Viewpoint“. Das Online-Forum für Frauengesundheit konzentriert sich darauf, Tabuthemen anzusprechen und dafür einen angenehmen Rahmen zu schaffen. Als Gynäkologin praktiziert Jessica an der University of Illinois in Chicago und ist außerdem Leiterin der Abteilung für minimalinvasive Gynäkologie. Sie gehört dem Vorstand des “Multicultural Leadership Committee” der American Heart Association und der Women’s Health Foundation an und setzt ihr Fachwissen ein, um weiblichen Personen dabei zu helfen, ihre gesundheitlichen Probleme zu verstehen und sie angemessen zu behandeln.

Andrea Tan (Singapur)

Andrea Tan ist in den Bereichen Sex, Liebe und Beziehungen als zertifizierter Coach ausgebildet (600 Stunden), unter anderem mit der VITATM Methode (Die Methode des vitalen und integrierten tantrischen Ansatzes). Sie verwendet dabei verschiedene, tiefgehende Coaching-Methoden, beispielsweise Visualisierung, Meditation, die Geist-Körper-Psychologie, Jade-Ei-Praktiken und alte Traditionen – um sowohl Einzelpersonen als auch Paaren dabei zu helfen, eine selbstbestimmte, verkörperte Beziehung zu sich selbst zu entwickeln.

Dr. phil. Zelaika Hepworth Clarke (USA)

Zelaika ist spezialisiert auf menschliche Sexualitäten, Geschlechter- und Beziehungsvielfalt, klinische und kulturelle Sexologie, afrikazentrierte Sozialarbeit, Sexualerziehung, Autoethnographie und Ọ̀ṣunality (ein afrikazentriertes, sex-positives, postkoloniales Paradigma, das die Vielfalt von Sinnlichkeit, sexuellem Vergnügen und Erotik bestätigt). In ihrer Arbeit wendet sie anti-erotophobe, anti-oppressive und heilungszentrierte, lustbetonte Ansätze an. Außerdem bietet sie dekoloniale Beratungsdienste, Liebeserziehung, Beratung und Betreuung durch die Pluriversity LLC an, die sich für die Förderung sexueller multiepistemischer Kompetenz, erotischer Souveränität und sinnlicher Gerechtigkeit einsetzt.

Joslyn Nerdahl (Kanada)

Joslyn Nerdahl ist eine leidenschaftliche Verfechterin der Sexualerziehung, der Entkriminalisierung von Sexarbeit und der Ersatzpartnertherapie. Ihr Talent für sexuelle Heilung entdeckte sie zunächst als erotische Masseurin, um Menschen dabei zu helfen, sich sicher zu fühlen und ihre sexuellen Eigenheiten ohne Scham zu akzeptieren. Schließlich eröffnete sie ihre eigene Sex-Coaching PraxisEtwa zur gleichen Zeit begann sie, mit der Agentur Sensual Solutions“ als Sexualassistentin für Menschen mit körperlichen Behinderungen zu arbeiten, die dabei hilft, sexuelles Vergnügen am eigenen Körper oder an dem von Partner*innen zu erfahren. 

Johanna Rief, MBA (Deutschland)

Johanna Rief ist Director of Public Relations und Head of Sexual Empowerment bei der WOW Tech Group, die innovative, hochwertige Sextoys für Marken wie Womanizer, We-Vibe und Arcwave entwickelt. Mit ihrem Slogan ich masturbiere für die Wissenschaft“ beschreibt sie drei Tatsachen: Die Entwicklung von Sex Tech beinhaltet viel Forschung und Entwicklung, (weibliche) Masturbation sollte nicht länger ein Tabu sein. Und, es ist möglich, einen Job zu finden, der wirklich befriedigend ist. Seit acht Jahren arbeitet Johanna vorderster Front in dieser Branche und ist für die globale Kommunikation aller WOW Tech-Marken verantwortlich. Davor baute Johanna die Kommunikationsabteilung eines Berliner Sexshops auf, der heute zu den größten Einzelhändlern für sexuelle Gesundheit und Wellnessprodukte in Europa zählt.

Dr. Andrea Burri (Schweiz)

Gründerin & CEO des Private Institute for Sex Counselling and Sexual Sciences (ISCSS) Dr. Andrea Burri ist EFS-ESSM zertifizierte Psycho-Sexologin mit über 15 Jahren klinischer Erfahrung in Sexual- und Paartherapie. Sie ist promovierte Sexualwissenschafterin und Gründerin des Institute for Sex Counselling and Sexual Sciences in Zürich. Neben ihrer Tätigkeit als Advisor und Counsellor für pharmazeutische Firmen ist Andrea als Dozentin an verschiedenen internationalen Universitäten engagiert und hält Vorträge und Workshops zu diversen Sexualitäts-bezogenen Themen rund um die Welt. Nach eigener Aussage ist es ihre Berufung, Menschen auf ihrem Weg zu einer glücklichen Partnerschaft und Sexualität zu begleiten.

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“Die Folgen der Gender Health Gap erhöhen das Risiko von Fehlbehandlungen und Fehldiagnosen, da weibliche Körper bei bestimmten Krankeiten andere Symptome aufweisen. Wir von Womanizer wollen dazu beitragen, dass das Wissen über weibliche, sexuelle Gesundheit und Wohlbefinden in den nächsten Jahren erweitert wird. Dafür setzen wir uns mit dem Pleasure Fund ein und freuen uns sehr, dass wir in Zusammenarbeit mit der Charité direkt ein Thema angehen, dass viele Frauen betrifft und bisher wenig erforscht wurde“, so Johanna Rief, Head of Sexual Empowerment bei Womanizer.

Lust, mitzumachen? So kann man sich bewerben!

Bewerben können sich Forscher*innen und Ärzt*innen aus aller Welt, die zum Thema sexuelle Gesundheit, sexuelles Wohlbefinden und sexuelle Lust forschen und alle Förderkriterien erfüllen. Eine Bewerbung ist mit der Angabe aller benötigten Informationen mit Zusendung an [email protected] möglich.

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Autor

Vor einigen Jahren zog Julia nach Berlin. Nicht der Liebe wegen. Aber um sich tagtäglich mit der Liebe zu beschäftigen. Sie leitete sieben Jahre das Erotik-Ressort bei BILD.de und weil das noch nicht genug an Liebe, Lust und Leidenschaft war, schrieb sie 2016 ein Buch über das Online-Dating. Heute hat sie dem Online-Dating zwar abgeschworen, schreibt aber für O*Diaries weiterhin über die schönste Nebensache der Welt. Zum Ausgleich beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit mit unromantischen Dingen wie Bergsteigen, Lesen und dem Ghostwriting für verschiedene Buchprojekte.