Womanizer goes Rap: Die Schweizer Sängerin und Rapperin TASHAN feiert die Selbstliebe

Female Empowerment. Body Positvity. Interkulturalität. Das sind die Themen von TASHAN. Die Schweizer Sängerin und Rapperin mit den indischen Wurzeln weiß genau, worüber sie rappt. Dass in ihrem neuesten Video Womanizer PREMIUM einen Auftritt hat, ist ein klares Zeichen dafür, wie wichtig der Musikerin die Selbstliebe ist.

TASHAN: Selbstliebe funktioniert auf vielen Sprachen

In unserem Nachbarland ist Shanta Venkatesh, wie TASHAN mit bürgerlichem Namen heißt, längst ein Star. Die 30-Jährige, die Pop, Hip Hop und R&B produziert, wurde in der Schweiz zum „SRF Best Talent“ ausgezeichnet und nahm an „Sing meinen Song – Das Schweizer Tauschkonzert“ teil. In UK trat sie beim Glastonbury Festival und dem Great Escape auf und renommierte internationale Magazine wie „Hunger“ und „The Clash“ berichteten über ihre besondere Art, Musik aus ihren unterschiedlichen Kulturen zu kombinieren.

Apropos Kulturen, TASHAN wuchs in Bern und Delhi auf, lebte in Los Angeles und London und rappte bisher auf Englisch. Bis sie auf deutschen Female Rap stieß und beschloss, es auch mal auf Deutsch zu versuchen. Was als Experiment begann, ist heute ihre Leidenschaft. Heute produziert sie nur noch deutsche Songs, und das sehr erfolgreich. Da TASHANS Eltern Reiseleiter waren, hatte die Schweizerin die Möglichkeit, ihren persönlichen Horizont zu erweitern, von strengen Labels hält sie nichts. „Wenn wir eine Reise gemacht haben, wollten meine Eltern immer irgendwas Verrücktes machen. Tracking im Himalaya und solche Dinge“, erinnert sie sich. Diese Offenheit für Neues und der dazugehörige Mut prägten sie. Auch das Farbenfrohe der indischen Kultur – die Musik, die Mode, die Filme, Kunst im Allgemeinen – übte eine frühe Faszination auf sie aus.

Selbstliebe und Female Empowerment passen in keine Grenzen

Ein absoluter Herzensort für TASHAN: die LGBTQ+-Community. „Ich fühle mich immer am wohlsten, wenn ich unter ganz viel verschiedenen Types of People bin. Menschen, die sich ausdrücken und verwirklichen wollen, weil sie ‚anders‘ sind – was auch immer das heißt.“ Die 30-Jährige hält absolut nichts von Schubladendenken. ‚Leben und leben lassen‘ ist ihr Motto: „Das ist für mich einfach normal. Ich liebe Menschen und ich finde, jeder verdient es, geliebt zu werden.“

Body Positivity und Selbstliebe sind ein wichtiger Part ihrer Message, die sich als „BombayMami“ auch auf Social Media verbreitet. Was ihr besonders wichtig ist: Diese Themen authentisch zu vertreten und sich nicht irgendwelchen Trends anzuschließen. „Ich habe irgendwann zugenommen und mich trotzdem wohlgefühlt, aber auch nicht. Aus diesem Dilemma habe ich eine Art Lebensphilosophie entwickelt: Im Moment ist es so, wie es ist. Deshalb will ich lernen, es zu genießen und zu respektieren. Nicht zuletzt, weil ich einfach gern esse!“, lacht sie. „Ich habe immer eine Menge Energie in mir und treibe viel Sport. Genauso aber koche ich gern und gerade in der indischen Kultur steht das Thema Essen immer an oberster Stelle.“

Im Video zu ihrem neuesten Song „Yoga“ zeigt sie auf sinnliche Art und Weise, dass sie über die Themen Body Positivity, Selbstliebe und Female Empowerment nicht nur rappt, sondern das auch so meint. Und welches bessere Accessoire könnte es da geben, als Womanizer PREMIUM, der eine Statistenrolle im Video ergattert hat? Eben.

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Autor

Vor einigen Jahren zog Julia nach Berlin. Nicht der Liebe wegen. Aber um sich tagtäglich mit der Liebe zu beschäftigen. Sie leitete sieben Jahre das Erotik-Ressort bei BILD.de und weil das noch nicht genug an Liebe, Lust und Leidenschaft war, schrieb sie 2016 ein Buch über das Online-Dating. Heute hat sie dem Online-Dating zwar abgeschworen, schreibt aber für O*Diaries weiterhin über die schönste Nebensache der Welt. Zum Ausgleich beschäftigt sie sich in ihrer Freizeit mit unromantischen Dingen wie Bergsteigen, Lesen und dem Ghostwriting für verschiedene Buchprojekte.